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Portosystemische Shunts (PSS) kommen bei verschiedenen grossen Hunderassen vor. PSS ist eine angeborene Gefässmissbildung der Leber. Dadurch werden giftige Abfallstoffe des Körpers nicht in der Leber abgebaut, sondern gelangen direkt in den grossen Blutkreislauf, wo sie zu Schäden am Gehirn und anderen Organen führen. Ohne eine aufwändige und entsprechend kostspielige Therapie (Diät/Operation) leiden betroffene Hunde stark und die Lebenserwartung ist gering.
Eine erste Analyse, welche durch die GKF und die deutschen Hovawart-Vereine RZV und HZD unterstützt wurde, zeigt, dass der PSS nicht wie früher vermutet monogen autosomal rezessiv, sondern komplex vererbt wird.
Wir möchten zusammmen mit den Universitäten in Utrecht und Giessen weiter an den genetischen Ursachen des PSS forschen und einen Gentest entwickeln, mit dem Träger von genetischen Risikofaktoren sicher erkannt werden können. Hierfür benötigen wir EDTA-Blutproben von möglichst vielen betroffenen Tieren sowie deren Eltern und Geschwister (Hovawart und andere grosse Hunderassen). Wir bitten hierzu um die Mithilfe von Züchtern und Besitzern und die Einsendung von Proben.
Kontakt: Elisabeth Dietschi