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Die Nebenhodenaplasie beim Stier ist als segmentale Aplasie des Wolffschen Ganges (aplasia segmentalis ductus wolffii) beschrieben, welche ein- oder beidseitig, segmental oder vollständig in Nebenhoden und Samenleiter auftreten kann. Diese Hemmungsmissbildung tritt in verschiedenen Rassen auf und folgt vermutlich einer monogen autosomal rezessiven Vererbung. Je nach Grad der morphologischen und funktionellen Abweichungen können Fertilitätsstörungen in Folge beeinträchtigter Ejakulatbeschaffenheit auftreten.
Wir möchten die Häufigkeit dieser kongenitalen Anomalie erheben und die genetischen Ursachen der Nebenhodenaplasie erforschen. Wir bitten hierzu um die Mitteilung verdächtiger Stiere seitens der Züchter, Besamungsstationen sowie andrologisch tätiger Tierärzte.
Kontakt: Cord Drögemüller