Nasale Hyperkeratose

laufendes Forschungsprojekt

Kontakt: Prof. Tosso Leeb

Die nasale Hyperkeratose führt zu Krusten und Schorf auf der Nase von betroffenen Katzen. Es ist möglich, dass sich schmerzhafte Risse und Entzündungen bilden. Die Erkrankung ist seit mehr als 10 Jahren bekannt und wurde bisher vor allem bei Bengalkatzen und Ägyptischen Maus beschrieben. Die Erkrankung scheint erblich zu sein, aber der genaue Erbgang ist derzeit noch unbekannt. Wir möchten gerne die Ursache dieser Erkrankung erforschen und ggf. einen Gentest entwickeln, mit dem Anlageträger und Merkmalsträger sicher diagnostiziert werden können. Hierfür benötigen wir EDTA-Blutproben von betroffenen Katzen und möglichst auch ihren nahen Verwandten (Eltern und Geschwister). Wir bitten hierzu Züchter, Besitzer und niedergelassene Tierärzte um ihre Mithilfe und die Einsendung von Proben. Frau Prof. Dr. Petra Roosje, Leiterin der Abteilung klinische Dermatologie am Tierspital Bern, bietet eine kostenlose Untersuchung und Beratung für Besitzer an, die Proben für die Forschung spenden möchten.